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Das Pflegebudget
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Stimmen zum Pflegebudget

 
   

Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Flexiblere Angebote

Welche Erwartungen, Hoffnungen, Bedenken verbinden Sie mit dem Projekt "Persönliches Budget"?

Erwartungen und Hoffnungen:
Heutiger Pflegebegriff ist viel zu somatisch orientiert, um die Bedürfnisse von Demenzkranken zu berücksichtigen. Ich erhoffe mir eine wirklich personenbezogene Pflege, die genau die Pflegesituation des betroffenen Menschen abdeckt.

Bedenken:
Regulierungen und qualitätssichernde Maßnahmen werden sein müssen. Mit wieviel bürokratischer Gründlichkeit und Dokumentation werden wir das erkaufen müssen? Der Mehraufwand muss den Pflegebedürftigen zu gute kommen und nicht in der Verwaltung des "personenbezogenen Pflegebudget" aufgezehrt werden.

Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach ein Persönliches Pflegebudget für die Zukunft der Pflegeversicherung?

Es ist unbedingt notwendig, da sich die heutigen Festlegungen als unzureichend vor allem in der Pflege Demenzkranker erwiesen haben.

Erwarten Sie, dass das Persönliche Pflegebudget flexiblere Betreuungs- und Pflegearrangements schaffen wird?

Ja, aber nur bei flexibler Handhabung und gut geschulten Case-Managern.

Mit welchen Auswirkungen auf den Anbietermarkt rechnen Sie ?

Variationsreiches umfassenderes und flexibleres Angebot, das sich nicht nur an den starren Regeln der "Verrichtung" nach dem Pflegegesetz orientiert.

 

 

Anke Buhl

Malu Dreyer

Prof. Dr. Peter Löcherbach

Heike von Lützau-Hohlbein

Frieder Neuber

Dr. Peter Pick

Jun.-Prof. Michaela Röber

Prof. Dr. Doris Schaeffer

Paul-Jürgen Schiffer

Horst Schmidbauer

Prof. Dr. Roland Schmidt

Petra Selg

Birgit Thomas und Andreas Büscher